Beten
Reflexion aus Wissenschaft und Gesundheitvon Mary Baker Eddy
Teilweise sind die Texte Orginalzitate oder sinngemäße Zitate aus dem Buch.
Da es sich hier um Reflexionen handelt, verbinde ich diese mit meinen Gedanken
oder formuliere diese teilweise in eigene Worte.
Es geht hier nicht darum Weisheiten zu verkünden oder mir diese von Mary Baker Eddy zu Eigen zu machen. es geht hier um Reflexionen.
Ich kann nur jedem empfehlen, das o.g. zu lesen!
Mein Verständnis von Gebet ist, sich in die Obhut
Gottes anzuvertrauen, wie ein kleines Kind die Liebe
und Geborgenheit seiner Eltern sucht,
wenn es ganz nahe bei ihnen sein möchte.
Wir möchten beim Beten ganz nah bei Gott sein.
Was sind die Motive für Gebet?
- um selbst besser zu werden?
- um gehört zu werden?
- um Gott zu loben?
- vielleicht aus Gewohnheit?
- zur selbstgefälligen Demonstration?
Gott weiss schon alles "ehe wir ihn darum bitten..." Gott zu bitten, Gott zu sein, ist nutzlos, denn er ist Gott.
Gott ist beseelte, vergeistigte höchste und unendliche Intelligenz. Was könnten wir diesem himmlichen Vater mitteilen, das er nicht selbst schon versteht?
Gott wird immer das Richtige tun, ohne dass wir ihn an seine Zuständigkeit erinnern. Wir Menschen sind kaum berechtigt, Gott Ratschläge zu erteilen.
Soll beten unsere Probleme lösen?
Würden wir ein leeres Blatt anstarren und Pinsel und Farbe bitten, uns ein Bild zu malen?
Das Prinzip der Mathematik bitten, uns eine Formel zu lösen?
Die Regel besteht bereits! Es ist unsere Aufgabe, die Lösung auszuarbeiten und die richtigen Entscheidungen zu treffen.
Würde ein "Verbrecher", das Gesetz oder den Gesetzgeber um Verzeihung bitten, welchen Sinn hätte das, besonders dann, wenn er weiterhin Verbrechen beginge?
Sich vor Gott rechtfertigen und seine Taten verteidigen oder zu begründen oder "Lücken im Gesetz" zu suchen ist noch weniger Gebet, sondern bedeutet Gott zu verhöhnen.
Das göttliche Sein muss von uns Menschen widergespiegelt werden, sonst ist der Mensch nicht Bild und Gleichnis des göttlichen Einen.
Bitten wir uns selbst und für uns selbst um Kraft, das zu tun.
Was nun Beten? Worum bitten wir Gott, wenn er ohnehin alles weiss, eben auch unsere Sorgen und Nöte?
Um Verständnis und Einsicht, die Regeln zu verstehen, Gott zu verstehen, seine Sehnsucht zu verstehen. Gott zu verstehen ist das Werk der Ewigkeit und erfordert absolute Hingabe des Denkens, der Energie und des Verlangens.
Wenn wir beten verbinden wir uns bewusst emotional mit Gott, um ihm unsere Sehnsucht nach seiner Liebe zu zeigen. Unser Bitten und Beten, seiner Liebe gewahr zu werden und das Richtige zu tun, an seiner Schöpfung teilzuhaben.
Unsere Gebete sind leer, wenn wir in salbungsvollen Worten Gott als gut, allmächtig, allgegenwärtig und unendlich bezeichnen und ihn dann um Vergebung und Segen bitten, uns für unsere Schwachheit und menschliche Schwäche entschuldigen (weil wir ja nur Menschen sind) und dann um Gottes Segen flehen.
Sind wir wirklich dankbar für das Gute, das wir bereits empfangen haben?
Danbarkeit ist mehr,als nur Worte, die oft in unseren Gebeten zu leeren Worthülsen verkommen. Dankbarkeit drückt sich in Taten aus.
Wenn wir mit unserem Leben, der Wahrheit und dem was uns widerfährt unzufrieden sind, undankbar, dennoch aber Gott für alles, was er für uns tut (tun soll) dankbar, dann sind wir unaufrichtig und belehren Gott.
Erinnern wir uns in stillem Gebet dankbar an daran, wie sehr wir bereits Gottes Liebe erfahren haben. Denn solange unser Herz von der göttlichen Liebe und Wahrheit fern ist, zeigen wir undankbar, dass wir der Geduld, Gnade und Liebe Gottes gar nicht wert sind.
Wir schulden Gott, seine Gebote zu halten und seinem Beispiel zu folgen; das ist der einzig würdige Beweis unserer Dankbarkeit...
Inniges Verlangen nach Wachstum in Gnade, das in Geduld, Sanftmut, Liebe und guten Werken zum Ausdruck kommt, ist Gebet. Gottes Gebote zu halten und seinem Beisiel zu folgen ist würdiger Beweis unserer Dankbarkeit für alles, was er für uns Menschen getan hat. Wer im Herzen empfundene Treue und Dankbarkeit ausdrücken möchte, wird dies nicht mit äußerlichen vorformulierten Worthülsen beschränken. Die ganze Haltung, das Wesen und vor allem die aufrichtigen Taten drücken Liebe und Dankbarkeit aus und sind Gebet. Das ständige Ringen, immer gut zu sein, ist Beten ohne Unterlass! Die Motive für solches Gebet werden in den Segnungen sichtbar, die sie bringen - Segnungen, die auch ohne hörbare Worte bestätigen, dass wir an Gottes Liebe teilhaben dürfen.
wird fortgesetzt
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